Familienpraxis Fehmarn - Dr. med. Stefan Hönemann

Teilnahme an der besonders qualifizierten und koordinierten palliativmedizinischen Versorgung (nach § 87 Abs. 1b SGB V)

Als Hausarzt darf ich nun an der besonders qualifizierten und koordinierten Versorgung für meine palliativ zu betreuenden Patienten teilnehmen.

Hierfür habe ich mich zusätzlich weitergebildet und halte Kontakt zu den anderen beteiligten Diensten (z.B. SAPV-Teams, Pflegedienste und -einrichtungen, Hospizdienste).

Diese besondere Versorgung ist für Patienten gedacht, die an einer nicht heilbaren, fortschreitenden und so weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden, dass die Lebenserwartung auf einen Zeitraum von Wochen oder Monaten gesunken ist. Hier steht die Verbesserung von Symptomatik und Lebensqualität sowie psychosoziale Betreuung im Vordergrund.
Ziel ist es, diesen Menschen Lebensqualität und Selbstbestimmung zu erhalten, zu fördern und zu verbessern. Ein vorrangiges Ziel ist, dass diese Patienten in ihrer finalen Lebensphase in ihrer häuslichen und familiären Umgebung verbleiben können.

Praxis wegen Fortbildung Palliativmedizin geschlossen 05.03.18 - 07.03.18

Von Montag den 05.03. bis Mittwoch den 07.03. bleibt die Praxis geschlossen, damit ich mich in Palliativmedizin fortbilden kann.

Wirksame und lang anhaltende Schmerzlinderung durch Akupunktur bei chronischen Schmerzen (DÄGfA-Pressemitteilung)

Die Ergebnisse der aktuellen Studie von Andrew J. Vickers et al. "Acupuncture for Chronic Pain: Update of an Individual Patient Data Meta-Analysis" bestätigen die hohe Wirksamkeit der Akupunktur bei chronischen Schmerzen. Der viel diskutierte Placebo-Effekt der Nadeltherapie konnte widerlegt werden.


„Die Akupunktur ist eines der am besten nachgewiesenen Verfahren in der Behandlung chronischer Schmerzen“, erklärt Privatdozent Dr. Dominik Irnich, Mitautor der am 2. Dezember im renommierten Journal of Pain der American Pain Society veröffentlichten Studie. Irnich ist Wissenschaftler und leitender Arzt der Schmerzambulanz an der LMU München sowie 1. Vorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA). Er betont, dass die in Deutschland noch weit verbreitete Meinung, die Wirkung von Akupunktur sei nicht besser als eine Placebo-Therapie oder es sei egal, wohin man sticht, mit der vorliegenden Studie endgültig der Vergangenheit angehöre. „Im Prinzip ist nun jeder Arzt verpflichtet, den Patienten auf die Möglichkeit der Akupunktur bei den in der Studie analysierten Indikationen hinzuweisen“, so Irnich.
 
Über 20.800 individuelle Patientendaten aus 39 randomisiert-kontrollierten Studien haben Andrew J. Vickers, Forschungsmethodiker und Biostatistiker im New Yorker Memorial Sloan Kettering Cancer Center und seine Kollegen ausgewertet. Ihre Analyse belegt nachhaltig die Wirksamkeit der Akupunktur bei Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schmerzen bei Kniegelenksarthrose und Schulterschmerz. Die Wissenschaftler konnten außerdem aufzeigen, dass die therapeutische Wirksamkeit der Akupunktur nicht allein über den Placebo-Effekt erklärt werden kann: Die Nadeltherapie ist Placebo- und anderen Kontrollverfahren sogar deutlich überlegen. Bemerkenswert ist der nachgewiesene Behandlungseffekt der Nadeln. Dieser hält, bei einer Abnahme von lediglich 15% der Effektstärke, über zwölf Monate an.
 
Da die aufwendige Meta-Analyse auf den Primärdaten der jeweiligen referierten Studien basiert, ist sie gängigen Auswertungen, die Studienergebnisse zusammenfassen, deutlich überlegen. Die gewählte Methode gilt als die aktuell verlässlichste, um medizinische Fragestellungen anzugehen, die durch Einzelstudien nicht ausreichend geklärt werden konnten.
 
Dennoch sollte Akupunktur nicht überbewertet oder gar als Allheilmittel verstanden werden. Irnich unterstreicht, dass chronische Schmerzpatienten, die beispielsweise seit vielen Jahren unter Rückenschmerz leiden, auch durch Akupunktur nicht für immer geheilt werden können. „Hier sollten interdisziplinäre, multimodale Schmerztherapien, die nachweislich zur Schmerzlinderung beitragen und sowohl biologische als auch psychische und soziale Ursachen des chronischen Schmerzes berücksichtigen, verstärkt in den Fokus der Mediziner rücken“, so Irnich. Aus Sicht der DÄG
fA, die sich seit 1951 für ein hohes Niveau der Akupunkturausbildung von Ärzten einsetzt, gehört die Akupunktur deshalb zwingend in ärztliche Hände. Auch weil sie als invasives Verfahren eine entsprechend fundierte ärztliche Indikation erfordert.


München, 07.12.2017

Praxis wegen Fortbildung Kinderosteopathie geschlossen 04.09.16 - 06.09.16

Von Montag, dem 04.09.2017 bis zum Mittwoch dem 06.09.2017 bleibt die Praxis geschlossen.
Am Donnerstag dem 07.09.2019 bin ich zu den bekannten Zeiten wieder für Sie da.

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Zertifikat "Ärztliche Kinderosteopathie"

ZertiKind

So, nun ist auch dieses nächste Stück meines osteopathischen Weges geschafft, und ich freue mich auf weitere Kinder in meiner Behandlung.

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